ZUSAMMENLEBEN - MUSLIME, JUDEN, CHRISTEN
1. Platz Ideenwettbewerb: Medienpädagogisches Modellprojekt der Bundeszentrale für Politische Bildung
Seit Februar 2009 wird das medienpädagogische Projekt "Zusammenleben" im Ethik und Geschichtsunterricht der 9. Klasse einer Neuköllner Realschule durchgeführt. In einem videopädagogischen Kurs erstellen Jugendliche kurze Filme zur Rolle des Nahost-Konflikt in ihrem eigenen Leben.
Migrantenjugendliche mit muslimischen Hintergrund sind oft stark emotional betroffen vom Nahost-Konflikt. Die emotionale Teilhabe an den Leidensgeschichten von Bekannten und Verwandten bleibt zum Teil inhaltlich unreflektiert und äussert sich zum Teil in politisch starren Einstellungen, antisemistischen Aussagen, und mangelnder kritischer Auseinandersetzung mit dem historischen und aktuellen Verlauf des Konfliktes. Im Projekt werden die Jugendlichen in Teams Filme zur Rolle des Nahost Konfliktes in ihrem eigenen Leben produzieren.
Hierbei geht es allerdings nicht rein um eine Auseinandersetzung mit Daten und Fakten, sondern vor allem auch mit der emotionalen Dimension dieser historischen Prozesse. Durch die Recherche von Oral Histories in ihren Communities werden die Jugendlichen diese Thematik auf ihre eigenen Leben und die Situation ihrer Familie und Bekannten beziehen. Das Ziel ist die Reflektion der eigenen Position und der Multiplizität der Perspektiven in komplexen Konflikt-Konstellationen. Das Abschlussprojekt ist die Produktion von mehreren Filmen, in denen Jugendliche ihre Meinung zum Konflikt und möglichen Lösungen öffentlich machen. In ihnen werden verschiedene künstlerische Methoden (Dokumentation, Interview, theatralische Umsetzung) verbunden. Diese Filme ermöglichen den Beginn eines Dialogs zwischen politischen Entscheidungsträgern und Institutionen in Deutschland, und den marginalisierten Stimmen der Jugendlichen selbst, die durch diese Filme eine Möglichkeit zur Partizipation finden. Zwei Module des Curriculums laufen je vier Monate und umfassen video-pädagogische Arbeit, sowie Workshops zum Thema Nahost und Vorurteilen.
Lernziele: Politische Bildungsarbeit

1. Platz Ideenwettbewerb: Medienpädagogisches Modellprojekt der Bundeszentrale für Politische Bildung
Seit Februar 2009 wird das medienpädagogische Projekt "Zusammenleben" im Ethik und Geschichtsunterricht der 9. Klasse einer Neuköllner Realschule durchgeführt. In einem videopädagogischen Kurs erstellen Jugendliche kurze Filme zur Rolle des Nahost-Konflikt in ihrem eigenen Leben.
Migrantenjugendliche mit muslimischen Hintergrund sind oft stark emotional betroffen vom Nahost-Konflikt. Die emotionale Teilhabe an den Leidensgeschichten von Bekannten und Verwandten bleibt zum Teil inhaltlich unreflektiert und äussert sich zum Teil in politisch starren Einstellungen, antisemistischen Aussagen, und mangelnder kritischer Auseinandersetzung mit dem historischen und aktuellen Verlauf des Konfliktes. Im Projekt werden die Jugendlichen in Teams Filme zur Rolle des Nahost Konfliktes in ihrem eigenen Leben produzieren.
Hierbei geht es allerdings nicht rein um eine Auseinandersetzung mit Daten und Fakten, sondern vor allem auch mit der emotionalen Dimension dieser historischen Prozesse. Durch die Recherche von Oral Histories in ihren Communities werden die Jugendlichen diese Thematik auf ihre eigenen Leben und die Situation ihrer Familie und Bekannten beziehen. Das Ziel ist die Reflektion der eigenen Position und der Multiplizität der Perspektiven in komplexen Konflikt-Konstellationen. Das Abschlussprojekt ist die Produktion von mehreren Filmen, in denen Jugendliche ihre Meinung zum Konflikt und möglichen Lösungen öffentlich machen. In ihnen werden verschiedene künstlerische Methoden (Dokumentation, Interview, theatralische Umsetzung) verbunden. Diese Filme ermöglichen den Beginn eines Dialogs zwischen politischen Entscheidungsträgern und Institutionen in Deutschland, und den marginalisierten Stimmen der Jugendlichen selbst, die durch diese Filme eine Möglichkeit zur Partizipation finden. Zwei Module des Curriculums laufen je vier Monate und umfassen video-pädagogische Arbeit, sowie Workshops zum Thema Nahost und Vorurteilen.
Lernziele: Politische Bildungsarbeit

